Theaterstück: Zu lieben

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Was bedeutet es, zu lieben?

Dieser Frage haben wir unser Weihnachts‑Theaterstück 2019 gewidmet. Ist zu lieben ein Gefühl oder doch eher eine Aktivität? Kann man nur Wesen und Situationen lieben, die man mag oder gut findet? Oder hat zu lieben vielleicht doch eine ganz andere Bedeutung?

Inspirieren ließen wir uns dabei von der Figur Jesus – die man sich auch sehr unvoreingenommen anschauen kann, unabhängig von der eigenen Glaubensrichtung. Ich stöberte darum neugierig durch seine biblische Biographie, um diese Figur etwas besser kennenzulernen. Und falls du gerade keine Lust hast, das alles nachzulesen, kein Problem – wir haben extra für dich an der Uhr gedreht und eine kleine Zeitreise vorbereitet, die Jesu Leben in vier Minuten für dich zusammenfasst.

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Kurzgeschichte: Tortellini

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Wovor fürchtest du dich mehr – dem Leben oder dem Tod?

Die eine hat Angst vor dem Tod, die andere nicht. Beide leben, aber nur eine von ihnen will das auch. Parallel erzählt: eine Begegnung, die beide verändert, und eine Lebensgeschichte – aber von welcher der beiden? Und was haben das zu laute Ticken, ein Zauberamulett und natürlich die Tortellini damit zu tun?

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Kurzgeschichte: Zwischenmenschliches

zwischenmenschliches wieseAn wem aus deiner Vergangenheit läufst du heute lieber schnell unerkannt vorbei – anstatt ihn oder sie zu grüßen?

Clara und Jonathan haben zwar alle Sandkastentage miteinander geteilt – aber die beiden Mittzwanziger hätten jeden einzelnen darum gegeben, um auf die zufällige Begegnung im Drogiermarkt verzichten zu können. Clara hat auch allen Grund, wütend auf ihren ehemals besten Freund zu sein. Und dann erwischt sie den alten Sprücheklopfer und Verräter bei einer illegalen Sache. Was würdest du an ihrer Stelle jetzt tun? „Kurzgeschichte: Zwischenmenschliches“ weiterlesen

Kurzgeschichte: Himmelsrichtungen des Herzens

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Wie kommt man dazu, im ersten Pärchenurlaub jemand anderen zu küssen?

Tja. Wir schaffens zwar bis zum Mond, aber scheitern hinreißend an dem Menschen, der nachts neben uns liegt. Fegen manchmal übereinander hinweg wie ein Sommergewitter in den Bergen. Finden uns im Gleichklang des Atems wieder, sprechen wahr und verletzlich. Machen uns nackt und breiten die Arme zu Schmetterlingsflügeln aus. So menschlich – so makellos.

Der Titel dieser Kurzgeschichte ist kitschig und der Rest wird nicht besser! Ich mag sie trotzdem. Oder gerade deswegen. Ein paar Worte über den Schatz, den die Unterschiedlichkeit birgt.

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Kurzgeschichte: Fort Während

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Bist du manchmal auch so ein bisschen neben der Spur?

Irgendwie aus dem Takt? Du kannst gar nicht so richtig sagen, was los ist, aber irgendwas fühlt sich falsch an? So geht es auch dem Protagonisten in dieser Kurzgeschichte. Aber egal, wie sehr einen das Leben manchmal aus der Spur wirft: Manches bleibt fortwährend erhalten.

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Kurzgeschichte über Magersucht: Das Lechzen meiner Hoffnung

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Wenn du für immer verschwinden könntest – würdest du es tun?

Manchmal, da fühlt sich Paula wie eine Katze, die man draußen im Regen stehengelassen hat. Manchmal fühlt sie sich wie ein Roboter. Aber vor allem fühlt sie sich kontrolliert, überwacht und eingeengt. Ihre Strategie, dem zu entgehen: Nichts essen und eines Tages verschwunden sein – der Plan einer Magersüchtigen. Doch die Magersucht kämpft mit einem starken Gegengewicht: Paulas leiser Hoffnung. Anschmiegsam wie ein Kätzchen.

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Kurzgeschichte: Quantenglück

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Wikipedia sagt: „Die Frage, ob Elektronen oder Lichtquanten Teilchen oder Wellen seien, lässt sich nicht beantworten.“

Wenn man mal so richtig genau hinguckt, vielleicht aus einer durchaus etwas verklärten Perspektive, die sich einem manchmal eröffnet: dann checkt man, dass man eigentlich gar nichts checkt. Dass egal wie gut man es sich erklärt, im Kern es unerklärlich bleibt. Dass eigentlich alles nur ein einziges verwirrendes Wunder ist. Jedenfalls aus der etwas verklärten Perspektive. „Kurzgeschichte: Quantenglück“ weiterlesen

Kurzgeschichte: Fassadenrisse

fassadenrisse Eis seeWer erinnert sich noch – an diese ganz normalen Alltagssituationen?

Seit Corona sind die rar geworden. Beim Einkaufen hält man Abstand und meidet den Kontakt zueinander. Mit Maske ist es schwieriger, ein Lächeln zu verschenken.
Aber mal ehrlich – war das denn vorher im Alltag so arg viel anders? Wie oft wurde ein Lächeln an den Kassierer verschenkt, wie viele Gespräche entstanden auf offener Straße zwischen Fremden, wie sehr interessierte man sich denn sonst so für die anderen?

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Poetry Slam: Trag die Pfütze zum Ozean

Nordsee

Zur Hülfe, die Welt passt nicht in den Kopf hinein!

… Wenn sich die Realität mal wieder weigert, von dir in Schubladen hineingezwängt zu werden, wenn der Kopfsalat scheppert, dein Verstand dich für vermurkst hält oder das mühsam errichtete Identitätsgebäude zusammenbricht – die Lösung ist ganz nah: Trag die Pfütze zum Ozean.

Ein Text, der mich manchmal auf Bühnen trägt – und immer erinnert. Dass unter dem Gedankengeplätscher das wahre Leben lauert. Durchatmen und die Lücke finden.

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Theaterszene: Von der Freiheit des Zwischenraums

maxi janina theaterDas menschliche Dasein ist für den Verstand nicht zu begreifen, nicht letztendlich. Und das Leben innerhalb der Gegensätze birgt eine Menge unangenehmer Widersprüchlichkeiten.

Da wünscht man sich schnell mal, das Gedingse mit den sich ständig wandelnden Formen zu vergessen, den engstirnigen Verstand irgendwo abgeben zu können und in die grenzenlose Einheit abzutauchen.
Aber die duale Welt ermöglicht uns eine gewisse Form der Freiheit auch erst: Die Freiheit ZU etwas.
Wir können uns innerhalb der Polarität bewegen. Wir können wählen und dadurch erfahren.

Und ich habe mich gefragt, was wohl die Dualität selbst zu dem ganzen Thema sagen würde? Was können uns die Gegensätze über das Dilemma offenbaren, in dem auch sie dadurch feststecken?
Aber seht und hört selbst, wenn Schwarz und Weiß erzählen:

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